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                         kind laufen lernen                                   

 

Mit dem Laufen verhält es sich wie mit dem Sprechen, Schreiben oder Lesen. Irgenwan haben wir es ,mal lernen dürfen.
So grob zwischen dem 10. und 18. Monate haben die meisten Menschen das Laufen erlernt. Der eine etwas besser als der andere.

Um aber sauber, effektiv  und gelenkschonend laufen zu können, müssen die "angeborenen" Bewegungen analysiert und meistens auch korrigiert werden.  Wenn Du das erkannt hast, kannst Du viel lesen und ausprobieren, jedoch ist das meistens nicht erfolg gekrönt. Nichts hilft besser, als Hilfe von "außen" z.B. durch einen ausgebildteten Lauftrainer.

In unsrer Laufschule tauchen immer wieder die gleichen Fragen auf:

  • „Wie laufe ich richtig?
  • Auf was muss ich achten?
  • Wie kann ich meine Technik verbessern?“

 

Jeder Mensch kann von Natur aus Laufen beziehungsweise Joggen. Das stimmt, nur manchmal ist „Laufen“ nicht gleich „Laufen“. Es gibt viele unterschiedliche und interessante Laufstile, die in Parks beim Joggen, bei Volksläufen oder beim Marathon beobachtet werden können. Manche können wir auch immer wieder in unsrere Laufschule beobachten

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Wir verbessern deine Lauftechnik in unserer Laufschule, indem wir dir individuelle und umsetzbare Korrekturhinweise geben und arbeiten immer wieder mit dem Lauf ABC. Durch die zusätzlichen Kräftigungsübungen erhält zum Beispiel Deine Rumpfmuskulatur die nötige Stabilität. Alles in allem ist es ein Ganzkörpertraining, mit dem Ziel: „ökonomischer und technisch besser laufen zu lernen.“

Auf das kannst Du selbst achten:

1. Haltung
Mach dich groß. Stell dir vor, dass du einen Faden am Hinterkopf hättest, der dich in die Länge zieht. Dadurch wird dein Brustbein und Becken aufgerichtet. So streckst du den ganzen Körper und bist aufrecht.
–> Richtest du das Becken nicht auf, sieht es so aus, als ob du während des Laufens sitzen würdest, ein Klassiker unter den interessanten Laufstilen.

2. Schultern/Arme/Armeinsatz
Die Schultern bleiben entspannt und werden nicht nach oben gezogen. Die Arme/Ellbogen werden etwa in einem rechten Winkel gehalten. Die Arme schwingen in Laufrichtung locker vor und zurück, die Hände bleiben ebenfalls locker. So bleiben die Schultern und der Nackenbereich entspannt! 
–> Schwinge die Arme quer vor deinem Rumpf, geht Energie verloren. Dein Rumpf kommt in Rotation, wird deshalb instabil und wackelt hin und her. So machst du es dir unnötig schwer.

3. Beineinsatz/Schrittlänge
Der Fuß wird kurz vor dem Körperschwerpunkt aufgesetzt, mache am Anfang deshalb lieber kleinere als zu große Schritte.
–> Sind die Schritte zu groß, kommst du wahrscheinlich wieder in die sitzende Haltung und du bremst dich selbst mit deinem Fußaufsatz aus, deshalb Punkt vier beachten…

4. Fußaufsatz/Fuß:
Setzte locker auf dem ganzen Fuß auf und rolle ab. Ramme die Ferse nicht in den Boden! Halte und zieh die Fußspitze nicht dauerhaft aktiv und verkrampft nach oben. Bleib einfach in den Beinen und Füßen locker.
–> Indem du deine Ferse in den Boden rammst, bremst du dich selbst aus. Bleiben deine Beine und Füße locker vermeidest du, dass sich deine Schienbeinmuskulatur während des Laufens oder danach schmerzhaft bemerkbar macht.

5. Lauf ABC
Je besser deine Arm- Bein- Koordination wird, umso geschmeidiger wird dein Laufstil werden. Vergiss dabei nie deinen Rumpf zu trainieren!
–> Also: üben, üben, üben, am besten mit einem Trainer oder einfach bei uns !

Es gibt vieles worauf man achten kann. Nimm dir nicht alles auf einmal vor, suche dir ein/zwei Punkte aus und versuche dich zwischendurch immer wieder daran zu erinnern. Man braucht Geduld, Zeit und das richtige Feedback um seinen Laufstil zu optimieren. Frage uns oder Deinen Trainer an was Du arbeiten kannst.